Feuer und Wasser, die Heilung der Gegensätze

Bilder erzählen immer eine Geschichte, eine Geschichte der Veränderung, der Entwicklung - man zeigt (sein) Gesicht – bekennt Farbe beim Malen in der Stille – bewusst oder auch unbewusst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stille Räume, Räume der Stille erlebt jeder anders.

Entweder fühlt man sich einsam oder genießt den Rückzug zu sich selbst.

Es heißt durch den Rückzug, das Besinnen auf das eigene Selbst, fände man

sein inneres Licht. Vielleicht finden wir uns selbst, doch zunächst sind es

oft unsere Schatten, denen wir auf dieser Reise begegnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gefangen im Schatten, wenn wir das Licht nicht mehr sehen, wenn wir der Negativität und Angst in uns begegnen, wenn wir uns aus– statt abgrenzen, den Wald vor lauter Bäumen oder Schatten nicht mehr sehen und sozusagen am gedeckten Tisch des Lebens verhungern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Risse in der Seele zeigen sich. Narben, die nie heilen konnten, weil die Schmerzen verdrängt wurden, werden sichtbar – manchmal nur durch den Spiegel des Anderen.

   

 

 

 

 

 

Die Wüstenfrau und der wüste Mann spiegeln sich ihre Schatten – Sie geschmückt, frisiert und doch frustriert. Er verschwitzt und unrasiert – sie die Enge und den Ärger, er die Weite und das Lächeln im Gesicht. Beides liegt in uns – die Freiheit und die Enge, der andere Pol, eines kann ohne das Andere nicht existieren, denn ohne Licht gibt es keinen Schatten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tanz im Licht kann zum Traumtanz oder zur echten Befreiung von angestaubten Regeln und Begrenzungen werden.

 

 

 

 

 

 

Mit der rosaroten Brille oder mit den Augen der Liebe sehen, es liegt ganz bei uns, welchen Weg wir gehen.

 

 

 

 

 

Wenn wir unsere Grenzen und somit uns dem Leben öffnen, dann erleben wir Gefühle im Überfluss, den Reichtum unserer Emotionen.

 

 

 

 

 

 

 

Und man ernte(t)n immer, was man gesät hat. Wer Liebe sät, wird Liebe ernten – wer Wind sät, erntet Wind. Willst du Stachelbeeren ernten, darfst du keine Kartoffeln in die Erde bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Welt ist eine Welt der Wunder. Das Wunder des Lebens erkennen, heißt auch, die Gegensätze zu respektieren, die Welt zu nehmen wie sie ist – schön und hässlich, arm und reich, taghell und nachtschwarz.

 

 

 

 

 

Die Alchemisten nannten es die Vereinigung von Feuer und Wasser, die Integration der Gegensätze.

Feuer und Wasser - die Heilung der Gegensätze, der männliche und der weibliche Pol erzeugen neues Leben und das Leben ist schön, es kommt nur darauf an, wie wir es sehen.

 

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August 2008